Gaumenmandelverkleinerung mit Ultraschall
 
 
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Die Verkleinerung der Gaumenmandeln mit Ultraschall

 

Während die gesundheitlichen Auswirkungen des Schnarchens beim Erwachsenen große Aufmerksamkeit finden, wird das nächtliche Schnarchen des Kindes häufig als vorübergehende "Belästigung" der Umwelt abgetan. Dabei ist das Schnarchen des Kindes mit einer erheblichen Beeinträchtigung des Wohlbefindens und der Gesundheit der kleinen Patienten verbunden und führt im Extremfall zu ernsten, ja lebensgefährlichen Folgeschäden.

Während des Schnarchens leisten die Kinder nachts Schwerstarbeit und der Sauerstoffgehalt des Blutes sinkt ab. Sie finden oftmals nicht mehr den Weg in die Tiefschlaf-Phase. Sie träumen schlecht, sind morgens häufig abgeschlagen und tagsüber müde und wenig leistungsfähig.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen die nicht selten beobachteten Atemaussetzer während des Schlafes, während denen der Sauerstoffgehalt des Blutes oft extrem niedrig sein kann. Nicht anders als beim Erwachsenen drohen in diesen Fällen dauerhafte Schäden an inneren Organen.

Die weitaus häufigsten Ursachen des kindlichen Scharchens sind vergrößerte Rachenmandeln, Adenoide oder auch Polypen genannt, und vergrößerte Gaumenmandeln.

Während die Entfernung der Rachenmandeln schon seit langer Zeit ein bewährter und wirksamer Eingriff ist, wird erst seit jüngerer Zeit die Verkleinerung der Gaumenmandeln (anstatt deren völliger Entfernung) empfohlen.

Mit der Technik der Ultraschall-Mandelverkleinerung steht uns erstmals ein Verfahren zur Verfügung, welches schonender und ungefährlicher ist als die bisher angewandte Laser-Operation.

Der Eingriff findet ambulant in einer kurzen Narkose statt. Im Gegensatz zur kompletten Entfernung der Gaumenmandeln treten nach der Operation gewöhnlich nur geringe Schmerzen auf. Die Nachblutungsgefahr ist extrem gering.

Die Mandelverkleinerung ist nicht angezeigt, wenn die Mandeln häufig entzündet sind. In diesen Fällen ist nach wie vor die komplette Entfernung der Mandel die Therapie der Wahl.

 

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