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Ying und Yang
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Anwendung der Akupunktur
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Akupunktur in der HNO-Heilkunde
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Die Akupunktur, ein Teil der traditionellen chinesischen Medizin, gewinnt auch im westeuropäischen medizinischen Denken eine zunehmende Bedeutung. Als praktisch nebenwirkungslose Therapie stellt sie eine wertvolle Ergänzung unserer therapeutischen Möglichkeiten dar.
Obwohl die Wirkung der Akupunktur durch das Stechen der wohl mehr als 1000 Punkte aus dem Wissen der Erfahrungsmedizin erzielt wird,
trifft ein schematisches Vergehen durch
Reizung von Punkten nicht den traditionellen
Krankheitsbegriff Ying und Yang.
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Ying und Yang verkörpern Gegensätze wie:
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Die Akupunktur wird sich immer um einen Ausgleich dieser gestörten Polarisierung bemühen. Die Akupunktur ist also eine Ganzheitsmedizin. Die physiologischen Wirkungen sind zumindest für die Schmerztherapie hinreichend wissenschaftlich erklärt. Die Existenz spezifischer Akupunkturpunkte ist feingeweblich nachgewiesen. In eigenen Studien sind vergleichbare, reproduzierbare Ergebnisse erzielt worden.
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Anwendung der Akupunktur
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Traditionell werden die Punkte mit Stahl- oder Edelmetallnadeln gestochen. Hierbei kommt es unvermeidbar meist zu einer Blutung. Gerade das Schmerzerlebnis setzt der Anwendung der Akupunktur bei Kleinkindern Grenzen.
Die Akupunktur hat sich bisher bei folgenden Krankheiten bewährt:
- Chronische Sinusitis
- Allergische Rhinitis
- Asthma
- Nahezu alle Schmerzzustände einschließlich Migräne
- Spannungskopfschmerz
- Schulter - Arm - Syndrom
- Verschleißerscheinungen an den Gelenken
(Hüfte - Knie - Wirbelsäule)
- Gleichgewichtsstörungen
- Tinnitus
Eine Therapie bei Tinnitus, bei der wir eine medikamentöse Basistherapie, z. B. Gingko, geben und mit der Nadel- Akupunktur kombinieren, ist ein Bestandteil der so genannten
Retraining - Therapie, die in letzter Zeit neue Möglichkeiten der Behandlung chronischer, quälender Ohrgeräusche bietet.
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